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Für eine Beitragsanpassung werden verschiedene
Faktoren wie die Schadenhäufigkeit, die durchschnittlichen
Aufwendungen pro Schadenfall sowie das steigende Preis-
und Lohnniveau herangezogen und wirken sich somit auf
die kalkulatorischen Größen des Versicherers
aus. Die Versicherung muss aber gleichzeitig immer
seinen Verpflichtungen nachkommen. Aus diesem Grund
gibt es die Möglichkeit der Prämienangleichung,
bzw. der Beitragsanpassung. Diese wird jährlich
zum 1. Juli durch einen unabhängigen Treuhänder
anhand der durchschnittlichen Schadenzahlung des Vorjahres
gegenüber dem vorletzten Jahr ermittelt. Dabei
ist entscheidend, ob sich die Zahlungen erhöht
oder vermindert haben. Hat sich der Prozentsatz um
mindestens 5 Prozent erhöht, kann der Versicherer
auch die Prämie erhöhen. Liegt er um mindestens
5 Prozent niedriger, muss der Versicherer die Prämie
senken. Diese Veränderungen finden dann in den
folgenden Jahren Berücksichtigung. |