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Vor dem Abschluss einer Lebensversicherung ist für
den Versicherer die Gesundheitsprüfung wichtig,
um das Risiko für den Todesfall abschätzen
zu können. Diese meist verpflichtende Gesundheitsprüfung
gilt dabei als Basis der Risikoberechnung. Der Antragsteller
muss einen Fragenkatalog wahrheitsgemäß
beantworten, der Rückschlüsse auf seinen
Gesundheitszustand gibt. Erst bei höheren Versicherungssummen
ist in der Regel eine ärztliche Untersuchung notwendig.
Allerdings kann der Versicherer als Rückfrage
genaue Befunde beim Antragsteller anfordern. Fällt
die Gesundheitsprüfung negativ aus, so kann dies
zu einem Risikozuschlag, einem Risikoausschluss oder
sogar zu einer Ablehnung führen. |